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hochwertige, minimalinvasive und schonende Zahnheilkunde.

Lachgassedierung in der zahnärztlichen Praxis

Die Lachgassedierung ist eine anerkannte und bewährte Methode zur Sedierung (Dämpfung von Funktionen des zentralen Nervensystems durch ein Beruhigungsmittel). Sie gelangt als sichere Methode des Angst- und Schmerzmanagements, speziell bei kinderzahnärztlichen Behandlungen, zur Anwendung.

Generell können alle gesunden Patienten unter Lachgassedierung behandelt werden. Sie wird ergänzend zur zahnmedizinischen Behandlung vom dazu befähigten Zahnarzt durchgeführt.

Lachgassedierung meint die Sedierung ausschliesslich mittels eines Sauerstoff-Lachgas-Gemisches. Lachgas ist auch ein schwaches Analgetikum (Schmerzmittel). Die Lachgassedierung eignet sich gut bei ängstlichen oder traumatisierten Kindern. Mit ihr steht ein kostengünstiges Mittel zur Behandlung genau festgelegter ausgesuchter Patienten zur Verfügung.

Über eine Nasenmaske atmet der Patient ein auf ihn abgestimmtes Sauerstoff-Lachgas-Gemisch ein. Die Wirkung setzt nach wenigen Atemzügen ein, wird für die zur Behandlung nötige Dauer konstant gehalten und klingt schon ein bis drei Minuten nach Beendigung der Verabreichung ab. Da Lachgas im Körper nicht abgebaut, sondern über die Lunge unverändert ausgeschieden wird, ist die Steuerbarkeit der Wirkung einfach und schnell.

Der Patient ist während der Sedierung ansprechbar, Eltern können bei ihren Kindern bleiben.

Nach dem Eingriff reicht es, den Patienten für circa fünf Minuten in einer ruhigen Umgebung zu überwachen.

Als mögliche harmlose Nebenwirkungen können gelegentlich Schwindel, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen auftreten.